Ein Stück Ruhrgebietskultur Wird wieder aufleben

 

Ursprünglich diente der Kiosk als Schaffnerhäuschen

Ursprünglich diente der historische Kiosk an der Hünxer Straße 422, direkt an der Zechenmauer gelegen,  als Schaffnerhäuschen. Gegenüber der Einfahrt zur Steigerstraße machten Jahrzehnte lang die Bergleute auf dem Nachhauseweg dort Station. Von 2010 bis 2013 war der „Kunstkiosk 422“ dann ein beliebter, überregional beachteter Ort für Kunstaktionen. Dann endete das Projekt und der Kiosk wurde abgerissen. 
 

Kiosk symbolisiert die Verbindung von Lohberg und Zechengelände 

Ende 2016 wurde das alte „Büdchen” wieder originalgetreu aufgebaut. Der Kiosk als Landmarke symbolisiert die Verbindung zwischen der Gartenstadt Lohberg und dem neu gestalteten Zechengelände. Er stellt ein typisches Stück Ruhrgebiet dar. Viele Mitwirkende ermöglichten sein Wiederaufleben.
 

Klassische Bude, Souvenir-Shop und Info-Stelle für Ausflügler auf engstem Raum 

Seit seiner Neueröffnung vereint der Kiosk mehrere Funktionen: In der Bude gibt es Klümpkes und Getränke sowie Souvenirs aus Dinslaken und dem Ruhrgebiet zu kaufen. Radfahrer und Ausflügler erhalten Karten- und Infomaterial. Für die Lohberger soll das Büdchen ein Identifikation stiftender Treffpunkt werden, für auswärtige Besucher ein Anziehungspunkt mit Tradition und Ruhrpott-Charme.   
 

Vielfältige Veranstaltungen: Konzerte, Tanz, Lesungen, Taubenzüchter und mehr 

Ein abwechslungsreiches Programm sorgt für neues Leben "anne Bude". Traditionelles und Modernes, Lokales und Überregionales wechseln sich ab.
 

Örtliche Handwerker bauen die Blaue Bude wieder auf

Die Idee des Wiederaufbaus kam aus dem Unternehmensnetzwerk „Wirtschaft vor Ort“. Die Handwerkerfirmen erklärten sich bereit, die Bude zu sanieren bzw. wieder aufzubauen. Auch mit diesem Projekt wollen das Forum Lohberg e.V. und das Unternehmensnetzwerk gemeinsam mit der Stadt Dinslaken dazu beitragen, das Gemeinwesen des Stadtteils zu stärken und lokale Akteure in Projekte rund um den Kiosk einzubinden. Lohberger Unternehmer spendieren eine Eigenleistung. 
 

 

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